Neid

Heute Morgen saß ich bei meinem Morgenkaffee in einem kleinen Hafen, als gerade ein altes Segelschiff in den Hafen einfuhr. Ein prachtvoller alter Dreimaster. Die Crew stand, alle in Ihrer Position an Deck und genoss – so hoffe ich –  die Aufmerksamkeit, die Ihnen zuteil wurde.

Einige Leute ließen geringschätzige Kommentare ab und ich dachte mir, wie schön wäre es, wenn wir Menschen uns jederzeit unseres Neides bewusst wären und ihn dadurch unter Kontrolle halten würden. Dann könnte wir uns einfach mit denen freuen, die das gerade genießen, was sonst das Objekt unseres Neides ist und dann… weil ja mitfreuen, sich freuen heißt: einfach unsere Freude genießen…

(Im Buddhismus wird Neid als eines der 5 sogenannten Geistesgifte bezeichnet.)