Jeden Tag…

…eine kleine Übung
…nehme ich Sie ein bisschen mit, in das, was ich erlebe
…eine kleine Anekdote um TCM, QiGong, asiatische Philosophie oder Besonderheiten
…eine kleine Anregung für den Tag
…News aus dem Akademieleben
…in Kontakt bleiben, solange Sie nicht zu Kursen kommen können
…kleine Rezepte für Leckereien, Wohlbefinden und Glück
…eine kleine Unterweisung

Bluthochdruck

Die alte Chinesische Medizin betrachtet Bluthochdruck aus einem anderen Blickwinkel als die westliche Medizin. Unter anderem wird Bluthochdruck mit Problemen im Lebersystem in Zusammenhang gebracht und das ist jetzt im Frühjahr – laut den alten Schriften – ganz besonders ‚angesprochen‘. Das bedeutet unter Anderem, dass Probleme im Lebersystem nun besonderes stark hervortreten.

Dieser Umstand, aber auch der Umstand, dass diese Zeit in jeder Hinsicht eine Menge Aufregung und Anspannung mit sich trägt, kann nun vermehrt zu Blutdruckbeschwerden führen.

Es gibt eine Reihe von QiGong-Übungen, die den Blutdruck regulieren helfen, die wir nun in unseren Webkursen anbieten. Ich möchte jedoch auch auf ein sehr leckeres Rezept hinweisen, das in der alten Chinesischen Medizin zur Senkung von Bluthochdruck eingesetzt wird. Sie finden es in diesem Blog unter ‚Chinesischer Selleriesalat‘ im Beitrag vom 8.4.2016. Zugegeben, es klingt nicht gerade lecker, aber – vertrauen Sie mir als jemandem der nicht sehr erfreut ist, wenn als Vorspeise Selleriestangen mit Dip serviert werden – es ist sehr lecker.

Entspannungsbedarf

Ob freiwilliges Zuhausebleiben oder angeordnete Ausgangssperren, vielen beginnt bereits ,die Decke auf den Kopf zu fallen‘. Die einen leben (und fühlen sich) alleine, die anderen leben auf engem Raum und wünschen sich etwas Ruhe.

Ich habe überlegt, wie wir Sie unterstützen können. Mit Ruhe und Entspannung, mit Fitnessübungen und Übungen für einen erholsamen Schlaf, mit Motivation aus der asiatischen Philosophie, Tipps aus der TCM. Jeden Tag und per Internet wird es von 6 Uhr bis 22.30 Uhr ein tolles Angebot geben um entspannt und möglichst gestärkt diese verrückte Zeit zu meistern.

Wir sehen uns alle einander, können uns austauschen, miteinander QiGong üben und auch über das Immunsystem aus Sicht der TCM lernen oder wie wir mit Angst umgehen können. Je nach Kurs.
Die Möglichkeit zur Webinarteilnahme bieten wir für Teilnehmer die nicht in München bzw. in Deutschland sind schon lange an und haben daher viel Erfahrung damit, wie wir Sie darin am besten versorgen. Teilnehmer melden zurück sehr von diesen Kursen zu profitieren, selbst wenn sie sich das zunächst nicht vorstellen konnten.

Auch können Sie natürlich Einzelstunden für Personal Trainings oder Personal Coachings buchen.

Keine Sorge, es ist ganz leicht, einen Zugang zum Webinar einzurichten. Wir senden Ihnen eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung zu und helfen wir Ihnen im Bedarfsfall gerne auch telefonisch bei der Einrichtung. Dann vielleicht bis bald per Internet.

Mit herzlichem Gruß an Sie alle
Yamin Schulz-Spahr

Frühlings-Tagundnachtgleiche

Eieiei… vor lauter Tumult habe ich doch tatsächlich vergessen zu schreiben, dass am 20. März Frühlings-Tagundnachtgleiche war. Dabei hatten mich so Viele gebeten auf diese wichtigen Zeitpunkte im Jahr hinzuweisen. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das diejenigen nicht auch vor lauter Viruschaos vergessen haben :-/

Dieser Tag war zu alten Zeiten ein wichtiger Zeremonientag, um dem sogenannten ‚Erdgott‘ Opfergaben darzubringen. Das wurde im alten China vom Kaiser nach einer Phase der inneren Vorbereitung (mittels Fasten,  Meditationen, QiGong Übungen zur Reinigung) durchgeführt und war für das ganze Land von Bedeutung.

Mit diesem Tag beginnt der 4. von 24 Jahresabschnitten im Chinesischen Kalender. Es ist der Jahresabschnitt von dem es traditionell heißt, dass man besonders auf Ansteckung durch bakterielle und virale Infekte achten sollte. Aber das ist uns ja gerade wirklich auch allen mal klar  🙂

Begegnungen

Vermissen Sie es, sich mit Freunden zu treffen, Ihre Eltern besuchen zu können, sie umsorgen zu können? Vielleicht gibt es auch gerade jetzt besonders Sorge um Ihre Eltern oder Großeltern und ausgerechnet jetzt müssen Sie sich fernhalten…

Greifen Sie so oft wie möglich für ein kurzes liebes Gespräch zum Telefon und binden so Ihre Lieben in Ihren Alltag ein. Wählen Sie dabei nicht nur die ‚Kata­strophen­‘-Berichte aus, sondern ein Teilen von schönen Alltags­dingen. Besser öfter am Tag und kurz, als alle paar Tage langatmig. ,Schau mal Papa, das wollte ich Dir kurz zeigen…‘ ‚Sag mal Mama/­Papa, wie…‘ und fragen ein bisschen um Rat, das tut immer gut… Oder vielleicht bitten Sie Ihre Eltern/Großeltern/­Tanten/Onkels ein bisschen mit Ihren Kindern per Chat zu spielen oder Ihnen etwas vorzulesen…

Verabreden Sie sich doch auch einfach zum Kaffee­pläuschchen oder gemein­samen Abend­brot per Skype, Facetime oder anderen Chat-Möglichkeiten. Beziehen Sie diejenigen, die jetzt alleine oder in Angst um ihre Gesundheit sind in Ihren Alltag ein. Liebevolles Miteinandersein und jemandem etwas Geben hängt wirklich nicht davon ab, dass wir gemeinsam in einem Raum sind.

Im Grunde liegt generell eine große Chance in dieser Situation, die alle ein bisschen an Ihre Grenzen bringt, wahrhaftiger, inniger, liebevoller miteinander umzugehen. Großzügiger mit den ‚Macken‘ der Anderen zu sein. Eine Erkenntnis aus meiner Arbeit Sterbende zu begleiten ist, wie sehr Angst um Gesundheit Menschen verändert, wieviel mehr an Nähe ein Mensch, der in Sorge um sein Leben ist, zulassen kann, selber liebevoller wird. Als ich am Dienstag im Webkurs über diese jetzige Chance sprach, meldeten daraufhin einige Quarantäne-Teilnehmer zurück, dass Sie bereits die Erfahrung gemacht haben, dass der Kontakt zu Ihren Lieben trotz ‚Getrenntsein‘ näher und schöner geworden ist. Wie schön!

Leichtigkeit… Panik

Leichtigkeit ist nicht Leichtsinnigkeit
Vorsicht ist nicht Panik

Leichtigkeit und Vorsicht sind förderlich
Leichtsinnigkeit und Panik sind hinderlich

Wussten Sie schon… ?

…, dass Chinesen, wenn sie krank sind, auch zu allererst Hilfe in der Schulmedizin suchen?

Die meisten Krankenhäuser sind schulmedizinische (allopathische) Krankenhäuser, die meisten Apotheken sind ganz normale Apotheken. Alles wie bei uns.

Dabei hat die alte Chinesische Medizin eine Menge hilfreiches zum Thema Viren und Bakterien zu sagen…

Der Drache hebt seinen Kopf

Heute ist im Chinesischen Lunisolarkalender ein sehr spezieller Tag, genannt ‚Long Tai Tou‘. ‚Long‘ heißt ‚Drache‘, ‚Tai‘ bedeutet ‚hervorheben, hochheben, tragen‘ und ‚Tou‘ wird mit Kopf übersetzt. Kurz gesagt, so etwas wie ‚Der Drache hebt seinen Kopf‘.

Soweit zur Übersetzung.

Für fortgeschrittene QiGong-Übende ist somit heute der  Tag, der einen sehr langen intensiven Übungs-Abschnitt beendet, der Ende Dezember mit der Wintersonnwende begonnen hat.

Das Yang in der Natur und somit auch in uns, ist nun stabil genug und daher nicht mehr so empfindlich. Hat es in der Winterzeit keine Schwächung erlitten, wird es ‚gesund‘ und kontinuierlich weiter wachsen.

Bis zur Sommersonnwende hat das Yang in der Natur dann sein Maximum erreicht.

Die Bedeutung des Begriffes ‚Long Tai Tou‘ ist sehr speziell und genauere Erklärungen sollten – wie seit jeher – sehr fortgeschrittenen Kursinhalten vorbehalten bleiben.

Feiner Regen und der Drache

Heute beginnt der 2. von 24 Jahresabschnitten, genannt ‚Yu Shui‘, was man mit ‚Regen Wasser‘ übersetzen kann. Nun herrscht mindestens steigende Luftfeuchtigkeit bis hin zu feinem Regen, der innhalb der kommenden 14 Tage immer stärker wird.

Es gibt für diesen Jahresabschnitt außerordentlich viele hilfreiche Anweisungen zur Stärkung unserer mentalen und körperlichen Gesundheit hinsichtlich Ernährung, Bekleidung, Übungen, Verhalten, insbesondere bezüglich dem Umgang mit Emotionen und der Sexualität.

Nicht alle dieser Themen haben in einem Blog den geeigneten Platz, aber ich werde in den kommenden Tagen Sie mit möglichst vielen Informationen hierzu versorgen. Schließlich ist das Stärken unserer Gesundheit / unserer Widerstandskräfte derzeit ein besonders wichtiges Thema.

Außergewöhnlich viele Infekte gehen derzeit herum, allen voran heftige grippale Infekte, Lungen-Infekte, wie Lungenentzündungen und bakterielle Magen-Darm-Infekte. Da brauchen wir alle ein stabiles Immunsystem.

In diesen Jahresabschnitt fällt auch mit dem 2. Tag des 2. Mondmonats ein für die Landwirtschaft (und alle QiGong Kultivierenden!) besonders wichtiger Tag, an dem im Kosmos ein spezieller Zustand herrscht, den es für fortgeschrittene QiGong-Übende zu nutzen gilt.

Windteich und andere ‚Öffnungen‘

Kein Sturm mehr, aber immer noch weht ein kalter Wind. Selbst, wenn er nicht kalt wäre… Im Frühjahr, so heißt es in den alten Medizinklassikern sollte man sich vor Wind schützen.

Am Kopf – vor allem am Hinterkopf im Bereich zwischen den Ohren – befinden sich eine Reihe von ‚Öffnungen, durch die Wind eintreten‘ und eine Reihe von Beschwerden, wie beispielsweise Kopfschmerzen oder Schwindel hervorrufen kann.

Einer dieser Bereiche am Hinterkopf ist ein, in der TCM ziemlich bekannt gewordener Akupunktur-Punkt mit Namen ‚Windteich’…

 

Sturm, QiGong und sonstige Meditation

QiGong kann uns mit nur wenig Aufwand wunderbare Ruhe und Kraft verschaffen.

In den Jahrtausende alten Anweisungen für QiGong ist die Rede davon, dass jedoch unter manchen Umständen es vermieden werden sollte, QiGong auszuführen. Das gilt zum Beispiel bei hohem Fieber und bei Unwetter, das heißt, bei außergewöhnlichen Wetterverhältnissen. In diesen Fällen sollten QiGong-Übungen nicht bzw. in besonders bezeichneten Fällen anders geübt werden.

Das gleiche gilt natürlich auch für jede andere Form von Meditation. Alle nicht-meditativen Übungen, wie z. B. Streckübungen können natürlich dennoch geübt werden. Ebenso Abklopfübungen und ‚Essenzübungen‘.

Als 2007 über viele Tage hinweg orkanartiger Sturm in München herrschte, fielen daher unsere Kurse den gesamten Zeitraum über aus.

Und genauso werden wir auch diesmal vorgehen und alle Kurse, die meditative Übungen zum Inhalt haben, ausfallen lassen bzw. den Kursinhalt dementsprechend verändern und die Kurse als Webinar durchführen.