Jeden Tag…

…eine kleine Übung
…nehme ich Sie ein bisschen mit, in das, was ich erlebe
…eine kleine Anekdote um TCM, QiGong, asiatische Philosophie oder Besonderheiten
…eine kleine Anregung für den Tag
…News aus dem Akademieleben
…in Kontakt bleiben, solange Sie nicht zu Kursen kommen können
…kleine Rezepte für Leckereien, Wohlbefinden und Glück
…eine kleine Unterweisung

Rückzug

‚Präsent‘ sein. In der Arbeit, in der Beziehung, im Freundeskreis, in der Familie… Überall erwarten uns Aufgaben. Überall. In der Familie, in unserer Beziehung, bei unserer Arbeit, selbst in unserem Freundeskreis. Das geht. Klar. Geht es immer? Nein.

Die Natur macht es uns vor: Tag und Nacht – Sommer und Winter – Aktivität wechselt sich immer mit Ruhe ab. Das ist unsere Natur. So funktionieren wir.

Haben wir niemals die Möglichkeit zu echtem Rückzug, werden wir irgendwann nur noch ’teilpräsent’ sein. Unsere Leistung lässt nach, unsere Aufmerksamkeit lässt nach, unsere Lösungsfähigkeit lässt nach, unsere Gesundheit.

Aber was heißt nun Ruhe? Jeder von uns entwickelt dabei seine eigene Strategie. Manche gehen wandern oder Skifahren/Snowboarden/Radfahren/Klettern/Golfen… Anderen setzen auf Urlaub möglichst weit weg. Viele ‚entspannen‘ mit Alkohol und Co. …
Fakt ist: Auch das sind Aktivitäten.

Seit 20 Jahren begleite ich Ruhe-Suchende mit Retreats in Abgeschiedenheit. Kein sich-austauschen-müssen. Kein sich-vorstellen/darstellen-müssen. Kein irgendetwas-müssen. Jedoch die Möglichkeit, Abstand zu unserem Alltag zu nehmen, zu entspannenden und körperliche Anspannung lösenden Bewegungsübungen. Schweigen, Meditieren lernen,  Stärkung und Erholung pur…

Und es berührt mich immer wieder, was nur eine Woche in echter Ruhe für eine Veränderung bewirkt – wie schnell Erholung, zu Kräften und zu sich kommen eintritt…

QiGong, die Leber, TCM und der Frühling


Nicht nur das neue Jahr fängt dieses Jahr Anfang Februar an, sondern auch der Frühling. Laut Lunisolarkalender am Freitag, dem 4. Februar.

Einige Menschen werden in der Folge unter Anderem über Kopf­schmerzen, manche über Gereiztheit, andere über Schwindel klagen: Im Frühjahr, so sagt man in der Chine­sischen Medizin ist das sogenannte Lebersystem angesprochen. Ein zu diesem Leber­system zugehöriger Meridian – der Gallenblasen-Meridian – läuft dicht gefaltet über den Kopf. Befinden sich in diesem Meridian Blockaden, kann es u.A. zu gerade genannten Beschwerden führen.

Ob Beschwerden oder nicht, das Frühjahr ist d i e Zeit, um die Kopfmassage-­Übung zu üben, falls Sie sie bereits gelernt haben. Denn Sie macht unseren Kopf, Geist und Körper ganz klar und leicht.

Wenn Sie sie noch nicht gelernt haben: In unseren medizinischen QiGong Kursen lernen Sie diese Übung und alles was Sie sonst noch brauchen, um ihr Leber­system mit QiGong-Übungen und mit vielen anderen guten Tipps gesund und fit zu halten. Oder vielleicht haben Sie sogar Lust auf eine kleine Online-Blitzkur und gönnen sich ein MaximumEffect-Wochenende für das Frühjahr.

 

zur Blitzkur – Das MaxEffect-Wochenende für das Frühjahr

zum Medizinisches QiGong Einführungskurs

zum Medizinisches QiGong Fortgeschrittenenkurs

Unterweisung zum ‚Jahr des Tigers‘

Ich wurde gebeten, einen weiteren Unterweisungstermin zum Jahr des Tigers anzubieten. Der Wunsch kam sowohl von einigen, die den Termin nicht einrichten konnten, als auch von manchen, die alles gerne nochmals hören würden – weil es Ihnen wichtig erscheint:
 

Unterweisung zu den Herausforderungen und Möglichkeiten des am 1. Februar 2022 begonnen chinesischen ,Jahr des Tigers‘ gemäß der Chinesischen Astrologie – einem wesentlichen Zweig der Daoistischen Künste – durch Yamin Schulz-Spahr.
Termin: 13. Februar 2022, 19 – 20.15 Uhr
Kosten: 50 €
Teilnahmevoraussetzung: keine
Kursort: Live-Onlinekurs per Zoom

 

 

zur Kursanmeldung

Frohe Weihnachten!

Im Namen des gesamten Akademie-Teams wünsche ich Ihnen allen von ganzem Herzen frohe Weihnachtstage!

Mit herzlichen Grüßen

Yamin Schulz-Spahr

Die Kunst des guten Schlafs

FotoAbends hinlegen, gleich einschlafen und morgens erfrischt aufwachen…

Das ist leider nicht jedem beschieden. Viele schlafen schlecht ein oder schlecht durch. Oder schlafen schlecht ein und schlecht durch bzw. wachen häufig auf. Manch einer schreckt nachts auf. Viele wachen mit Rückenschmerzen auf. Viele sind gequält von Alpträumen.

Guter Schlaf hängt von sehr vielen Faktoren ab.

Die gute Nachricht ist: Guter Schlaf ist lernbar. Seit nunmehr 20 Jahren begleite ich Menschen in Einzelstunden, die Schlafschwierigkeiten haben oder auch einfach nur effektiver schlafen möchten darin, besser schlafen zu lernen. Da das offensichtlich ein Thema ist, das sehr viele Menschen bewegt, möchte ich erstmals eine Online-Kursreihe zu dem Thema „Die Kunst des guten Schlafs“ anbieten.

Die Kunst des guten Schlafs

   Inhalt:

  • Wie gehen wir idealerweise in den Schlaf – die Vorbereitung des Schlafs
  • Wohin mit dem Tag in meinem Kopf – wie Gedanken zur Ruhe bringen
  • Wie liegen – Haltung im Schlaf – geliebte Schlafpositionen
  • Wie decken, wie kleiden, worauf liegen
  • Übungen aus verschiedenen QiGong-Richtungen und Meditationen für ein kleines individuelles Handwerksköfferchen

Voraussetzung: Grundkenntnisse des Medizinischen QiGong (Wer die noch nicht hat, kann sich vorbereiten im Einsteigerkurs Medizinisches QiGong ab 19. Januar)

 

Zur Kursbeschreibung

 

Ich freue mich sehr darauf, Sie gemeinsam mit Nima Makoui zu einem guten, Frische bringenden Schlaf begleiten zu können.

Mit herzlichem Gruß
Yamin Schulz-Spahr

Ruhen

Ruhen
Was für ein wunderbarer Zustand!

Jeder von uns hat Bedarf danach – spätestens wenn wir schlafen, hoffen wir darauf zu ruhen, zur Ruhe zu kommen. Aber so einfach geht es leider nicht immer. Unser Geist – einmal in Aktion findet gar nicht so leicht zur Ruhe.
Jeder von uns versteht unter Ruhe etwas anderes – Auf-dem-Sofa-Liegen, Im-Internet-surfen, Nichts-denken…

Die Erkenntnis, dass ausgerechnet mit einer bestimmten Art von Bewegung unser Geist zur Ruhe zu bringen ist, haben wir dem alten China zu verdanken. Dort wurden bereits vor Tausenden von Jahren von Kämpfern Übungs­techniken in sehr langsamer aber ausgesprochen kraftvollen Art ausgeführt, um den Geist in Ruhe und Stabilität und den Körper zu Kraft und Präzision zu bringen: Das Tai Ji Quan.

Der Begriff Tai Ji ist die Bezeichnung für einen Zustand außerhalb von Unruhe. Und das ist ein Zustand enormer und wunderbar erholsamer Stille.

Wir unterrichten in der Akademie Tai Ji QiGong, eine Abwandlung der Tai Ji Quan-Übungen, die sehr leicht zu erlernen und auszu­führen sind. Natürlich bedarf es eine Zeit der Übung, um in diesen besonderen Zustand von Stille zu gelangen, aber eine Beruhigung unserer Unruhe können wir bei einem guten Lehrer bereits sehr schnell erfahren.

Vielleicht haben Sie ja Lust mal in diese Übung hineinzuschnuppern – ganz bequem von zu Hause aus. Spontan haben wir für den kommenden Montag eine kleine Schnupperkursreihe als Live-Onlinekurs ins Leben gerufen, die von den Kranken­kassen subventioniert wird, da die Übungen nicht nur zu einer wunderbaren Ruhe führen, sondern auch dem Körper helfen. Daher werden sie auch in Deutschland in nahezu jeder Rehaklinik eingesetzt, um nach schweren Erkrankungen, wie Krebs­erkrankungen oder auch Burn-Out die Rekonvaleszens zu unterstützen.

Für Fortgeschrittene gibt es die Möglichkeit, gemeinsam mit Martina Stahl zu Sonnenaufgang online zu üben. Ein ganz besonderes Erlebnis.

Zur Kursbeschreibung und Anmeldung

 

Ein neuer Jahresabschnitt

Laut chinesischem Lunisolarkalender befinden wir uns ab kommender Woche im 6. von 24 Jahres­abschnitten, genant Gu Yu.
Übersetzt wir das oft mit ‚Getreide­regen’… nun ja, Gott sein Dank ist das so nicht gemeint. Im Chinesischen werden die Dinge nunmal einfach kurz und knapp benannt: Getreide (Gu) Regen (Yu). Auf Deutsch: Der jetzt gehäuft auftretende Niesel­regen, führt dazu, dass das ‚Getreide‘ einen Wachstums­schub erfährt.

Dieser Jahres­abschnitt ist auch gleichzeitig der letzte Frühlings­abschnitt.

Milz, Magen und Leber sind nun besonders herausgefordert, wodurch in diesen ‚Organsystemen‘ vorliegende Probleme – wie es heißt – ‚hervortreten‘ können, was sich, so heißt es, unter Anderem in Unwohlsein, nervöser Unruhe, Verstimmungen, Schwindel, Magen­schmerzen, Nerven­schmerzen wie Ischias und Trigeminus, Bauch­schmerzen und Herz­problemen äußern kann.
Die alten Medizin­klassiker raten dazu, darauf zu achten, sich dem Wind nicht auszusetzen und unter den QiGong Übungen die auszuwählen, die als ausgesprochene Frühjahrs­übungen gelten, so wie wir sie natürlich auch zu dieser Zeit in unseren Kursen ‚Medizinisches QiGong‘ gemeinsam üben.

TaiJi-QiGong – wie aus Langsamkeit innere Kraft entsteht – und Entspanntheit

TaiJi-QiGongDas lässt sich wirklich schwer mit Worten erklären. Aber das ist ja oft so, oder könnten Sie jemandem, der noch nie Schokolade probiert hat erklären, wie lecker Schokolade schmeckt…

Damit Sie einfach mal ausprobieren können, wieviel Ruhe und innere Kraft in Ihnen steckt, haben wir uns 2 Möglichkeiten ausgedacht:

Testabend TaiJi-QiGong am 15. März 2021, 18 Uhr bis 18.45 Uhr per Zoom. Die 20 € Gebühr für den Testabend werden natürlich angerechnet, wenn Sie den Kurs fortführen möchten. Das würde mich nicht wundern, denn diese – langsam fließenden kraftvoll kämpferischen –  Bewegungen können schon ein bisschen süchtig machen 😉

ODER

8x Montag ab 15. März 2021, TaiJi-QiGong für Einsteiger, 18 Uhr bis 18.45 Uhr per Zoom, 120 € (Lockdown-Sonderpreis). Erste Erfahrungen mit dem wohligen Effekt der Übung machen. Und weil diese Übungsreihe nicht nur wohltuend sondern sogar gesundheitsfördernd ist, erstattet Ihre gesetzliche Krankenkasse mindestens einen Teil der Kursgebühr, manche übernehmen sogar Ihre gesamte Kursgebühr.

In China wird diese Übungsreihe in Kliniken bei einer langen Liste von Indikationen eingesetzt. In Deutschland wird sie in den Mehrzahl der Rehakliniken mit Patienten geübt.

 

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Winteranfang

Dieses Jahr beginnt im Luni­solarkalender der Winter am 7. November. Der Chine­sische Kalender unterteilt das Jahr in 24 Abschnitte. Der nun beginnende 19.  Jahres­abschnitt wird bezeichnet als ‚Li Dong‘. ‚Li‘ kann in diesem Zusammen­hang als so etwas wie ‚aufstellen‘ bzw. ‚errichten’ übersetzt werden und ‚Dong‘ mit ‚Winter‘.
Im so­genannten meteo­rologischen Ka­lender hat man den Winter­beginn auf den 1. Dezem­ber festgelegt. Dieser Kal­ender bezieht sich auf  Wetter und Klima.

Es mag verwirren, dass mehrere Kalender sich um den Beginn des Winters sorgen. Jedoch erklärt sich das mit den unter­schiedlichen Anwendungen dieser Kalender.

Der sogenannte ‚astronomische Kalender‘ bestimmt den Winteranfang wiederum jedes Jahr auf die Zeit der Winter­sonn­wende. Diese findet je nach Jahr am 21. bzw. 22. oder 23. Dezem­ber statt. Der Begriff für die Winter­sonnwende (dem Beginn des 24. Jahres­abschnitts) jedoch wird im Chinesischen Ka­len­der als ‚Dong Zhi‘ bezeichnet. ‚Dong‘ bedeutet hier wieder ‚Winter‘ und ‚Zhi‘ in diesem Fall ‚Ankunft‘.

Das heißt nun wird der Winter ‚aufgestellt‘ und Mitte De­zember ist der dann ‚fertig‘ und vollständig da 🙂

Und so fühlt es sich ja auch an.

Grundlos glücklich – Eine schöne Überraschung

Grundlos glücklich zu sein ist ein Zustand, der sich vollkommen überraschend einstellt, wenn wir eine Zeit lang täglich QiGong geübt haben.

Aus dem Nichts heraus und gänzlich ohne einen erkennbaren Anlass ist es auf einmal da. Ein unbeschwertes Glücklichsein – ganz ohne Grund. Eine fröhliche glückliche Leichtigkeit, die sich wie ein Schwall über uns ergießt.

Es ist ein – in der alten Tradition sehr bekanntes Phänomen und bedeutet keineswegs, dass wir blöd vor uns hingrinsend nichts mehr auf die Reihe kriegen. Im Gegenteil: Aus dieser Verfassung heraus fällt es uns sehr viel leichter all die Herausforderung, die das Leben nun einmal mit sich bringt, mit klarem Geist zu meistern.

Das ist doch mal eine schöne Überraschung.